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Die Tophilfe bei Stress, die Sie immer bei sich haben

Die am meisten unterschätzte Technik für mehr Antriebskraft bei der Bewältigung von Krisen

„Da wurde ich so klein mit Hut!“ unsere Umgangssprache drückt genau aus, wie wir uns angesichts von Krisen und Niederlagen fühlen und der Körper zeigt genau das! Die Körperhaltung ist gebückt, hängende Schultern, flacher Atem.

Das hat schwerwiegende Folgen: man kommt gar nicht mehr raus aus der gedrückten Haltung und der Verzweiflung und den Sorgen!

Lässt sich das ändern? Bisher glaubt man nicht, dass man aus solchen Gefühlen schnell herauskommt! Dass man wieder Lust hat, was durchzusetzen. Ohnmacht ist das vorherrschende Gefühl angesichts von Krisen und großen Schwierigkeiten.

Und doch es geht schnell, wieder in die eigene Durchsetzungsstärke zu kommen:

2 Minuten genügen!

Ihre Tophilfe bei hohem Stress: Sie haben sie immer bei sich!

Recken und Strecken im „Powerposing“, den Handytimer auf 2 Minuten stellen und innerlich das Gefühl der Macht genießen.

+20% Steigerung des Testosterons (Macherhormon) und

-10%  Senkung des Cortisols (Stresshormon)

Das ergibt neue Lust, Probleme kreativ zu lösen!

Wie lässt sich das erklären? Die Harvard Professorin und Sozialpsychologin Amy Cuddy beobachtete die nonverbalen Ausdrücke der Macht und Dominanz bei Menschen. Im Tierreich dreht es sich um Wachsen und größer machen. Menschen tun das Gleiche, wenn sie ständig über Macht verfügen Man macht sich groß, streckt sich, man nimmt Raum ein, man öffnet sich. Und das gilt auch, wenn sich Menschen nur während eines Moments mächtig fühlen.  Andere Forscher fanden heraus, dass von Geburt an blinde Menschen bei einem sportlichen Sieg dass gleiche tun wie sehende Menschen, obwohl sie das nie gesehen haben konnten: Arme hoch gestreckt über dem Kopf, Kinn hoch gereckt, sie machen sich groß, nehmen Raum ein, es ist eine richtig stolze Haltung

Menschen, die sich machtlos fühlen, machen sich kleiner, sacken in sich zusammen, ziehen sich zurück, wollen nicht unter Menschen sein. Treffen Menschen mit Macht auf solche, die sich ohnmächtig fühlen, fallen diese noch mehr in sich zusammen machen sich noch kleiner.

Cuddy  erforschte  den  Hormonspiegel. Sie schreibt:  „Menschen mit Macht tendieren dazu, bestimmender, selbstbewusster und optimistischer zu sein. Sogar beim Glücksspiel denken sie, dass sie gewinnen können. Sie denken auch abstrakter. Sie gehen mehr Risiken ein“. Von der Körpersprache her kennen wir die  Unterschiede zwischen Menschen mit und ohne Macht. Physiologisch fand Cuddy zwei sehr überraschende Unterschiede hinsichtlich der zwei wichtigen Hormone Testosteron, dem Dominanz-Hormon, und Cortisol, dem Stress-Hormon. Sie fand heraus, dass Alphamännchen mit viel Macht in Primatenhierarchien hohe Testosteron- und niedrige Cortisolspiegel besitzen. Erfolgreiche Führungskräfte mit viel Macht zeigen dasselbe Muster. Was bedeutet das? Wenn Sie über Macht nachdenken, denken Menschen meistens nur an Testosteron, weil es mit Dominanz zusammenhängt. Bei Macht dreht es sich aber auch darum, wie man auf Stress reagiert. Die dominante Führungskraft mit viel Macht, hohem Testosteronlevel, aber ohne Stressresistenz ist in der Regel nicht sehr erfolgreich! Ein Manager der auf Leistung fokussiert ist und dabei mit Stress umgehen kann, ist in der Regel erfolgreicher.

Die Forscher um Cuddy luden Menschen ins Labor ein und führten ein Experiment durch. Die Menschen  nahmen bestimmte  Haltungen für zwei Minuten ein, entweder eine sog. „Viel-Macht-Pose“ oder eine „Wenig-Macht-Pose“. Ganz genau nur für 2 Minuten reckten und streckten Sie sich, so intensiv wie es ging. Am Speichel wurde vor und hinterher der Hormoinspiegel an Testosteron und Cortisol gemessen. Die Testpersonen sahen keine Fotos der Posen. Es wurde kein Machtkonzept vorgegeben.

Dann absolvierten die Testpersonen ein Glücksspiel.  Es zeigten sich erstaunliche Ergebnisse: Die Risikobereitschaft, also das Glücksspiel, wird von der „Viel-Macht-Pose“ begünstigt. 86% sind zum Glücksspiel bereit, sie glaubten an die Möglichkeit zu gewinnen, sind risikobereiter. Aus einer „Wenig-Macht-Pose“ heraus lag die Risikobereitschaft zum Glücksspiel nur bei 60%. Besonders erstaunlich waren die  Veränderungen der Hormonspiegel: Menschen in der Körperhaltung  mit viel Macht erfahren einen 20%igen Anstieg und Menschen mit der Körperhaltung wenig Macht zeigen einen 10%igen  Rückgang des Testosterons, so die Forschungsergebnisse. Auch der Cortisolspiegel zeigt signifikante Unterschiede: Menschen mit viel Macht erfahren einen 25%igen Rückgang und Menschen mit wenig Macht einen 15% Anstieg. Zwei Minuten führen zu diesen hormonellen Veränderungen, die das Gehirn derart umgestalten, dass Menschen  entweder bestimmt und selbstbewusst sind und sich wohlfühlen, oder dass Sie sehr stressanfällig sind und das Gefühl haben, keine Energie zu haben.

Es geht um das Aufrichten des Körpers, dass „Power Posing“ genannt wird. Wenn man sich aufrichtet und die Arme ausstreckt, dann steigt der Hormonspiegel  des Testosterons an, das für mehr Selbstvertrauen und die Fähigkeit, Risiken zu verkraften, sorgt. Gleichzeitig sinkt in dieser Haltung der Cortisolspiegel, ein Hormon, das mit Angst in Verbindung gebracht wird. 2 Minuten lang in der Haltung  “Power Posing“ zu verbringen, steigert die Motivation, Probleme zu lösen und senkt den Stresspegel.

Wenn Sie die 2Min Recken und Macht fühlen tatsächlich durchgehalten haben und sehr wenig neuen Antrieb spüren, dann melden Sie sich bitte telefonisch oder per Mail bei mir. Es gibt noch sehr viele tiefgreifende Möglichkeiten, die Sie bei der Bewältigung von Krisengefühlen sehr intensiv unterstützen können.

Literatur:

CARNEY, D. R. / CUDDY, A. J.C. / YAP, A. J. (2010): Power Posing: Brief Nonverbal Displays Affect Neuroendocrine Levels and Risk Tolerance, Research Report, Internet-Online: http://pss.sagepub.com, S. 1 – S. 6 Stand [01.10.2010], Abfrage [25.10.2016]

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2018-09-11T15:52:27+00:00